Wasser auf dem Mars

In der hinduistischen Mythologie wird das irdische Leben als das Drama Gottes verstanden. Als Illusion, dem sich das göttliche Selbst verschrieben hat, um die Existenz zu spielen, bis es erneut hinter dem Vorhang verschwindet. In dieser fernöstlichen Mythologie ist Gott kein weißbärtiger Mann, der auf einem Thron außerhalb der menschlichen Reichweite sitzt sondern jede Person, die eine Rolle der Individualität spielt. Gott ist das Selbst, der Zustand des Bewusstseins in unbedingtem Glück. Somit wird diese Realität, diese Existenz, in der sich die Menschen zusammengefunden haben zu Gott selbst. Mit anderen Worten: das Leben ist herrlich. Und all die Sterne im Nachthimmel gleichen einem Feuerwerk, mit dem sich die Existenz selbst feiert. Das ist Gott. Dann dämmert es dem Individuum plötzlich: warum hab ich mir solche Sorgen gemacht?, ich bin hier und genau das ist es, wonach ich immer gesucht habe.