"Das is a recht liebe G'schicht!"

Willkommen bei der Nekolaumischen Deutung! Freut mich, dass Ihr hier seid, bleibt doch ein bisschen.



 

-Nekolaumisch? noch nie gehört…- Keine Sorge, das geht jedem durch den Kopf, um hier dreist über einen Kamm zu scheren. Auch eine schnelle Suche auf Google wird der Verwunderung keine Abhilfe schaffen. Das Wort gibt es nicht, beziehungsweise schon, es steht ja hier. Jetzt stellt sich die Frage: was heißt es? Um dies zu beantworten, muss ich ein Stück vorgreifen, also müssen nicht gerade, aber ich möchte.

Der Name kam mir im Traum und mir war sofort klar, dass ich ihn benutzen muss, doch wusste ich lange nicht wofür. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Also zurück zur Frage was es heißt: Eine, oder die Nekolaumische Deutung ist der Zusammenschluss unterschiedlicher Deutungen. Mehr weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich im Laufe der Zeit schon ergeben.

 

 



Wozu mache ich das hier? Und wen interessiert das überhaupt?

 

 

Im Zuge eines kontemplativen Abends habe ich mich dazu entschieden mein Leben der Literatur zu widmen. Anfangs noch sehr unüberlegt und voller Enthusiasmus. Erst mit den Jahren habe ich gemerkt, dass mein Werdegang nicht so vorangeht wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich kam schnell zu der Erkenntnis, dass meine persönliche Literatur gerade Mal eine Handvoll von Personen interessiert. 'Mit diesen Dingen muss man rechnen.' Das rede ich mir heute noch ein und es funktioniert ganz gut.

 

In relativ kurzer Zeit habe ich drei Romane geschrieben, die wie man sich denken kann noch keinen Anklang gefunden haben. Freunde bitten mich oft ihnen eine Leseprobe zu schicken, geben jedoch nach fünf Seiten auf. 'Heutzutage hat ja kaum jemand Zeit. Vermutlich trifft es ihren Geschmack nicht ganz.' Ich rede mir viel ein.

 

Ich war immer ein großer Gegner von Blogs und jetzt bin ich selbst unter die Blogger gegangen-warum? Es ist ganz einfach: Ich bin es leid zuhause zu sitzen, Däumchen zu drehen und einen vierten Roman zu schreiben, um mich irgendwie zu beschäftigen, während ich auf Antwort von Verlagen warte. In meiner 'Bibliothek' finden sich viele Geschichten, die in irgendeinem Ordner digital verstauben. Ist doch schade 'drum wenn ich nichts mit denen mache.

 

Die Nekolaumische Deutung dient dazu meine Werke mit denen zu teilen, die sich dafür interessieren. Ich werde Kurzgeschichten, Gedichte (wenn ich mich endlich aufraffen kann mehr als einen Haiku zu schreiben) und Romanauszüge in regelmäßigen Abständen auf die Seite stellen, damit sie gelesen werden. Mit meinen gesellschaftskritischen Gedanken werde ich meine Leser freilich, so gut es geht, in Ruhe lassen- dafür gibt es schließlich Facebook, das zu einem ungefilterten Sprachrohr verkommen ist, hoppala, jetzt hab‘ ich es doch gemacht.